1.2 Einblick in das Prinzip des Wirtschaftens
Bedürfnisse <> Bedarf <> Nachfrage
kollektive
individuelle
Grund
Kultur
Luxus
Bedürfnis + Kaufkraft
1.3.1Verständnis wirtschaftlicher Abläufe
Güter
freie ( Gestehungskosten ) <> wirtschaftliche knappe
kollektive (öffentliche) <> Individualgüt. (private)
Verbrauchsgüter <> Gebrauchsgüter
Knappheitsgrad = Preis
1.3.2 Produktionsfaktoren
Boden (Abbau-; Anbau-; Standort)
Arbeit (körperliche; geistige)
Kapital (Geld-; Sach-;)
Kombination / Substitution der Faktoren
Gesetz der Massenproduktion:
Buchkosten
Satz (Texterstellung) (5000€)
Papier + Druck + Einband (3€ pro Stück)
Kosten pro Buch bei 500 / 5000 / 50000 Exemplaren
Arbeitsteilung = Erhöhung der Ausbringung
1.3.3 Nachhaltigkeit
ökonomisch (korrekter Preis / rentabel)
ökologisch (Ressourcen / Umweltbelastung)
soziale Menschenrechte (Würde der Person, Bildung, Frieden, Verteilungsgerechtigkeit Chancengleichheit der Geschlechter...)
gerecht (Gerechtigkeit zwischen den Generationen)
1.3.4 Ökonomisches Prinzip
Zahl der Bedürfnisse <> Knappheit der Güter : Ökonomisches Prinzip
2 Formen:
Minimalprinzip: billigster Reifen (gleiche Marke, Größe)
Ausschreibung bei Straßenbau oder Beschaffung
Maximalprinzip: All you can eat
Hundert % Nutzung des Materialeinsatzes (mehr km mit einem Satz Bremsbeläge)
Ein Tank voll : Ziel weiteste Strecke
1.3.5 Wirtschaftskreislauf
Haushalte: Arbeitskräfte ; Nachfrage
Unternehmen: Produkte; Einkommen
Staat: Steuern von Unternehmen und Haushalten
Subventionen an Unternehmen
Transferleistungen an Haushalte
Banken: Einsammeln von Spargeld
Bereitstellung von Krediten
1.4 Überblick über die Entstehung und Funktionen des Geldes (212 -215)
Geldarten
Aufgaben
1.5 Kenntnis der Zahlungsarten
- Barzahlung
- Bargeldlose Zahlung (Kreditkarte, Homebanking etc.)
- Ratenkauf
1.6 Kenntnis des Prinzips des Girokontos
- Voraussetzung der Eröffnung
- Funktionen
- Kosten
- Wertstellung
Arten des Geldes
Buchgeld (Giralgeld)
(auf Konten, nicht als Münze oder Schein)
Bargeld
Münzen Banknoten
Ausgabe von Münzen durch Finanzministerium
Ausgabe von Banknoten durch Europäische Zentralbank
Ausgabemenge ist abhängig von Wirtschaftswachstum
Geldwertstabilität
Scheidemünzengesetz (50 Münzen)
Kurantmünzen Scheidemünzen
Funktionen des Geldes
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Allgemeines Tauschmittel Zahlungs-mittel |
Allgemeiner Wertmaßstab |
Wert-übertragungs-mittel |
Wertaufbe-wahrungs- und Kreditmittel |
Ich kaufe eine Zange und zahle 20 Euro.
Ich vergleiche beim Einkauf die Preise
Meine Tante schenkt mir 50 Euro
Ich spare auf dem Sparbuch.
Barzahlung kein Konto
halbbar nur ein Konto, die andere Seite bar (Münze/Schein)
bargeldlose von Konto auf Konto, keine Münze, keine Scheine
bargeldlos: Scheck, Kreditkarte, Bankkarte, Wechsel, online-banking
PIN (einmalig, belibt gleich)
TAN (jedesmal neu, immer nur eine, Vorsicht bei Abbruch, 24 Stundenservice
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1 |
Wann gab es in Deutschland eine galoppierende Inflation? |
1923 , ein Ei kostete 80 Millionen Mark |
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2 |
Wenn eine Regierung immer mehr Geld druckt, um ihre Importe zu finanzieren, führt das auf lange Sicht zur |
Inflation |
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3 |
Wenn die EZB die Zinsen anhebt, stärkt das den |
Wert des Euro, weil mehr Menschen aus dem Ausland Geld in Euro anlegen. |
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4 |
Wie nennt man eine Preissteigerung bei gleichzeitigem Nullwachstum der Wirtschaft? |
Stagflation / Stagnation bei Inflation |
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5 |
Fallende Preise sind immer ein Zeichen für wirtschaftlichen Rückgang, weil die Verbraucher dann Anschaffungen |
zurückstellen / auf später verschieben |
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6 |
Eine Geldentwertung unter 2,5% ist normalerweise kein Problem, sie ist im Gegenteil eher positiv, weil Konsumenten Anschaffungen |
vorziehen |
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7 |
Bei einer Inflation verlieren die Menschen ihr Geld, die Sparguthaben besitzen oder von staatlichen Leistungen leben. Deshalb flüchten viele Leute in |
Sachgüter oder Rohstoffe |
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8 |
Wenn die Geldmenge langsamer wächst als die Gütermenge, kommt es zur |
Deflation |
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9 |
Bei einer Deflation sinkt die |
Nachfrage nach Gütern |
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10 |
Durch die Deflation verringert sich in den Betrieben die |
Produktion von Gütern |
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11 |
Die Defaltion führt in kurzer Zeit zu einem Rückgang der Produktion und zu einem Anstieg der |
Arbeitslosigkeit |
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12 |
Was können ein Pferd und eine Inflation ? |
galoppieren |
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1 |
Beim Kauf ist Geld ein |
Tauschmittel / Zahlungsmittel |
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2 |
Wie viele Münzen muss ein Verkäufer höchstens annehmen |
50 |
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3 |
Was ist der höchste Betrag, den man in Deutschland auf einmal mit Euromünzen bezahlen kann? |
100 Euro (50 mal 2 Euromünzen) |
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4 |
Gibt es in Deutschland auch inoffzielle, örtliche Währungen, sogenanntes Lokalgeld? |
Ja. |
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5 |
Wer darf Münzgeld ausgeben? |
Der jeweilige Finanzminister |
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6 |
Der Wert des Geldes richtet sich nach seiner |
Kaufkraft |
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7 |
Die Kaufkraft sinkt, wenn die Preise |
steigen |
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8 |
Welches Amt beobachtet die Preisentwicklung in Deutschland? |
Das Statistische Bundesamt |
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9 |
Um festzustellen, wie sich die Preise entwickeln, vergleicht man die Preise von etwa 750 Artikeln. Diese 750 Artikel nennt man den |
Warenkorb |
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10 |
Weil immer neue Waren angeboten werden und weil sich die Gewohnheiten der Verbraucher ändern, muss man auch den Warenkorb ständig an die Verbrauchsgewohnheit |
anpassen |
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11 |
Wenn die Geldmenge schneller wächst als die Gütermenge, dann spricht man von |
Inflation |
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12 |
Eine der wichtigsten Aufgaben der Europäischen Zentralbank ist die Erhaltung der |
Geldwertstabilität |
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1 |
Damit Geld seine Funktion ausüben kann, muss es sowohl wertbeständig als auch allgemein anerkannt sein und es muss |
im Verhältnis zur Wirtschaftskraft stehen
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2 |
Durch Geld kann man leicht vergleichen, wie die Preis/Kostenrelation zwischen zwei Gütern ist. Geld ist dann ein |
Wertmaßstab
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3 |
Geld kann man leichter aufheben als Lebensmittel oder Rohstoffe. Dabei hat Geld die Funktion von einem |
Wertaufbewahrungsmittel
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4 |
Beim Schenken hat Geld die Funktion eines |
Wertübertragungsmittels |
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5 |
Damit Geld seine Funktion ausüben kann, muss es im Verhältnis zur Wirtschaftskraft stehen, es muss allgemein anerkannt sein und es muss |
wertbeständig sein
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6 |
Sie erhalten beim Lohnsteuerjahresausgleich 350 € vom Finanzamt zurück. Ist das eine Wertübertragungsfunktion oder eine Tauschfunktion? |
Werübertragungsfunktion
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7 |
Beim Kauf ist Geld ein |
Tauschmittel / Zahlungsmittel |
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8 |
Heute ist der Wert des Geldes durch das Vertrauen der Menschen und die Wirtschaftskraft eines Raumes gedeckt, früher geschah die Deckung durch |
den Metallwert
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9 |
Das meiste Geld existiert nicht in Form von Münzen oder Scheinen sondern als |
Giralgeld oder Buchgeld
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10 |
Bei Kurantmünzen beruht der Wert auf dem Metallwert. Bis 1914 gab es in Deutschland Kurantmünzen. Heutige Münzen sind |
Scheidemünzen
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11 |
Was sind Sichteinlagen? Guthaben auf dem Girokonto oder Überziehungen bei einem Giorokonto? |
Guthaben auf dem Girokonto
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12 |
Wer darf neue Euro-Banknoten drucken und in den Verkehr bringen? |
Die Europäische Zentralbank
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1 |
Das gesetzliche Zahlungsmittel eines Staates oder einer Staatengemeinschaft ist die |
Währung |
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2 |
Der Euro und der US Dollar sind in Bezug auf andere Währungen internationale |
Leitwährung |
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3 |
Die amerikanische Haushaltsbilanz ist seit vielen Jahren nicht mehr ausgeglichen. Das führt zu einem Wertverlust des |
Dollar |
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4 |
Versicherte mit einer Kapitallebensversicherung haben Anspruch auf Geld, während die Versicherung das Geld in Sachwerten anlegt. Wer von den beiden profitiert bei einer Inflation? |
Die Versicherung |
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5 |
Der Preis für ausländische Währungen ist der |
Wechselkurs |
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6 |
Wenn der Wechselkurs des Euro steigt, werden Exporte ins Ausland |
teurer |
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7 |
In welcher Währung werden über 90% des Ölhandels getätigt? |
In US Dollar |
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8 |
Die amerikanische Notenbank druckt Dollar, um damit Öl zu importieren. Die Saudis kaufen mit diesen Dollar z.B. Betriebe in anderen Ländern. Wer verliert bei diesem Geschäft? |
Die Länder, deren Betriebe gekauft werden. |
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9 |
In welchen Formen außer "bar" kann man noch bezahlen? |
halbbar oder bargeldlos |
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10 |
Jemand bezahlt mit einem Barscheck. Ist diese Zahlungsweise "bar" oder halbbar? |
halbbar |
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11 |
Ist die Überweisung eine halbbare oder bargeldlose Zahlungsart? |
eine bargeldlose Zahlungsart |
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12 |
Für welche Aufgaben eignet sich das Girokonto nicht? Überweisungen, Langzeitsparen, Daueraufträge, Bankeinzug?
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Für das Langzeitsparen |
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1 |
Wer glaubt, dass er das Geld bekommt, das ein anderer ihm schuldet, ist der
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Gläubiger |
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2 |
Wer anderen Geld zahlen muss, ist der
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Schuldner |
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3 |
Wer braucht bei einem Zahlschein ein Girokonto, der Absender oder der Empfänger? |
der Empfänger |
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4 |
Gehört Money Transfer / Postbank Minuten Service zu den halbbaren oder zu den Barzahlungsarten? |
Money Transfer ist ein Barservice |
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5 |
Wer trägt in der Regel die Nachnahmekosten, der Absender oder der Empfänger? |
Der Empfänger |
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6 |
Wer kann normalerweise einen Barcheck einlösen? |
Jeder, der den Scheck vorlegt. |
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7 |
Wie lange gilt normalerweise die Zustimmung zur Lastschrift? |
Bis zum Widerruf |
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8 |
Was muss ich tun, wenn jemand unberechtigt eine Lastschrift von meinem Konto abgebucht hat? |
Innerhalb von sechs Wochen widersprechen und den Betrag rückbuchen lassen. |
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9 |
Warum muss man seine Kontoauszüge alle vier Wochen spätestens überprüfen? |
Damit man einer Lastschrift widersprechen kann. |
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10 |
Bei welcher Zahlungsart ist die Gebühr höher, bei der Überweisung oder beim Zahlschein? |
Beim Zahlschein |
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11 |
Wenn jeden Monat die gleiche Summe überwiesen wird, was ist dann sinnvoll, ein Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung? |
Ein Dauerauftrag |
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12 |
Wer muss bei einem Wechsel bezahlen, der Bezogene oder der Aussteller? |
Der Bezogene, der Aussteller bekommt das Geld. |