kommunikative Spiele


 nicht nur für den Sprachunterricht

 

Partnerspiel 

Gib mir ein Wort, ich gebe Dir einen Satz

Was steht auf deinem Zettel

Frag mich etwas über


Klassenspiel 



Ein Dutzend schlauer(Das Spiel zur Homepage)

gelenkte Fragen

Wörterstafette

Das will ich von Dir wissen


  
 

Partnerspiel:


"Gib mir ein Wort, ich gebe dir einen Satz!"

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Ziel:

Regel:

Zwei Lerner (A+B) arbeiten zusammen.
A nennt ein Wort aus dem Unterricht der letzten drei Stunden.
B bildet einen sinnvollen Satz mit diesem Wort.
Anschließend nennt B ein Wort, und A bildet damit einen Satz.
 

Variation:

Kleingruppen zwischen 3 und fünf Personen:

 


" Was steht auf deinem Zettel? "

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Ziel:
 

Regel:

Die Teilnehmer schreiben Wörter aus dem Unterricht der letzten Stunden auf Karteikarten oder kleine Zettel (z.B. Zettelklotz aus Aldi oder Supermarkt) - pro Zettel ein Wort

(oder; der Lehrer bereitet die Zettel zu Hause vor, so können Schwerpunkte gebildet werden)

Nach etwa vier Minuten werden die Zettel eingesammelt und gemischt. Die Teilnehmer setzen sich in Kleingruppen zusammen.
Jede Gruppe erhält etwa gleich viele Zettel. Die Zettel werden mit der Schrift nach unten auf den Tisch gelegt. Der Reihe nach deckt jeder Teilnehmer ein Wort auf und bildet damit einen Satz. Wenn der Satz korrekt ist, darf der TN den Zettel behalten, sonst wird er unter den Stapel auf den Tisch gelegt.

Variation:

In einem zweiten Durchlauf muss jeder Teilnehmer einem beliebigen Teilnehmer eine Frage stellen, die dieses Wort enthält. Wenn die Frage korrekt ist, erhält der TN einen Punkt, wenn die Antwort korrekt ist, erhält der angesprochene TN ebenfalls einen Punkt.

Der Lehrer geht von Gruppe zu Gruppe und kontrolliert auf Korrektheit oder gibt Hilfen.

 


"Frag mich etwas über....!"

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Ziel:

Regel:

Zwei Lerner (A+B) arbeiten zusammen.
A sagt zu B: Frag mich etwas über ....
B bildet eine sinnvolle Frage zu diesem Thema
Anschließend antwortet A je nach Stufe unterschiedlich ausführlich.
Danach fordert Teilnehmer B den Teilnehmer A auf: Frag mich etwas über ....

 

 
 

Klassenspiel:


"Ein Dutzend schlauer"

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Ziel:

Spielanleitung

Teilen Sie die Gruppe in Kleingruppen zu je 4 bis 6 Spielern.

Zum Spiel benötigt jede Gruppe einen Würfel mit zwölf Flächen (erhältlich im gut sortierten Spielwarengeschäft), eine Schachtel Streichhölzer oder ca 30 Kaffeebohnen oder Bohnen und ein Frageblatt mit 12 Fragen. (Kann von dieser Homepage heruntergeladen werden)

Spieler A erhält das Frageblatt, Spieler B, der rechts von A sitzt, beginnt zu würfeln. Der erste Spieler würfelt z.B. eine 5. Dann liest Spieler A vom Frageblatt die fünfte Frage laut vor. Schüler B antwortet. Wird die Frage richtig beantwortet, erhält B ein Streichholz/Bohne/Kaffeebohne . Unabhängig davon, ob die Frage richtig oder falsch beantwortet wurde, kommt jetzt der nächste Spieler C an die Reihe mit Würfeln. Wieder liest A die Frage, und C antwortet.

Achten Sie darauf, dass alle Spieler einmal ans Lesen kommen. Sonst laufen Sie Gefahr, dass die Schüler mit der besten Phonetik die Fragen lesen, also ausgerechnet die, die es am wenigsten nötig haben, sich deutlich zu artikulieren. Nur wenn die Sprecher und Hörerrolle systematisch wechseln, entsteht für alle Spieler Chancengleichheit.

Es sollte das Frageblatt auch nicht mit jeder Frage gewechselt werden, weil sonst immer der gleiche Spieler den gleichen Spieler fragt. Defizite beim Verstehen können sowohl durch Defizite beim Sprecher als auch beim Hörer verursacht werden. Nur wenn der gleiche Spieler von allen schwer verstanden wird, wird ihm klar, dass die Schwierigkeiten der Kollegen beim Hörverstehen letztlich auf die eigenen Defizite beim Sprechen zurückzuführen sind, dass also an diesem Punkt Handlungsbedarf besteht.

Dies wird so lange fortgesetzt, bis A mit Würfeln an der Reihe ist. Jetzt gibt er das Frageblatt an B, der so lange die Fragen liest, bis er wieder mit Würfeln an der Reihe ist. Dann kommt das Frageblatt an C usw. bis alle Spieler einmal mit Fragen dran waren, oder bis keine Streichhölzer mehr da sind.

Wenn durch Zufall eine Frage zum zweiten Mal gestellt wird, kann man mit drei Varianten weiterspielen:

Variante a: Der Spieler, der an der Reihe ist, muss diese Frage beantworten und erhält dafür ein Streichholz

Variante b: Der Spieler muss diese Frage richtig beantworten. Aber er bekommt noch kein Streichholz. Er darf dafür ein zweites Mal würfeln. Beantwortet er auch diese Frage richtig, erhält er ein Streichholz und der nächste Spieler kommt dran.

Variante c: Der Spieler muss zunächst diese Frage beantworten. Ist seine Antwort richtig, erhält er kein Streichholz, aber er darf noch mal würfeln. Er bleibt so lange an der Reihe, bis er entweder eine alte Frage nicht weiß oder eine neue Frage kommt.

Zum Schluss werden die Streichhölzer gezählt und der Sieger ermittelt.

(erfahrungsgemäß bevorzugen die Spieler die Variante c. Sie hat aber den Nachteil dass ein Schüler zu lange an der Reihe bleibt. Deshalb sollte den Varianten a oder b der Vorzug gegeben werden.

 


"Gelenkte Fragen"

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Ganze Klasse, wenig bis gar keine Korrektur - Lehrer spielt mit und gibt Hilfe

Ziel:

Regel:

Der Lehrer bereitet so viele ( möglichst offene ) Fragen vor, wie Teilnehmer in der Klasse sind. Er schreibt diese Fragen
auf kleine Karteikarten, auf eine Karte eine Frage. Die Karten werden gemischt und an die Teilnehmer ausgegeben.
Jeder Lerner besitzt dann eine Karte mit einer Frage. Alle Teilnehmer bewegen sich im Klassenraum oder im Flur.
Teilnehmer A trifft Teilnehmer B und liest seine Frage.
z.B.: "Wann warst du das letzte Mal im Kino?"
Teilnehmer B beantwortet die Frage von A und liest anschließend A die Frage von seinem (B) Zettel vor. A antwortet entsprechend der Realsituation oder seinem Wunsch. Jetzt tauschen A und B ihre Karten und suchen sich jeweils einen neuen Partner. Idealerweise wird jeder Teilnehmer mindestens 70% der Fragen einmal und etwa 30% der Fragen ein zweites Mal hören, verstehen und beantworten.

Dieses Spiel kann man bei kleinen Klassenräumen im Flur spielen.

 


" Wörterstafette "

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Ziel:

Regel:

Die Teilnehmer sammeln gemeinsam Wörter der letzten Stunden. Der Lehrer schreibt sie auf Zuruf an die Tafel (oder den OHP). Wenn etwa 30 Wörter zusammen sind, beginnt die Stafette.
Der Lehrer ist Schiedsrichter. Die Klasse wird in zwei Gruppen (1 und 2) geteilt. Der erste Schüler aus der Gruppe 1 (A) nennt dem ersten Schüler aus der Gruppe 2 (B) ein Wort aus der Liste. B muss damit einen sinnvollen Satz bilden. Ist der Satz korrekt, erhält Gruppe B zwei Punkte. Ist der Satz nicht korrekt, erhält ein zweiter Teilnehmer (C) aus Gruppe 2 die Chance,
den Satz zu korrigieren. Ist die korrigierte Form syntaktisch und semantisch richtig, erhält Gruppe 2 einen Punkt. Der Lehrer notiert den Punktestand an der Tafel. Jetzt nennt Lerner 1 aus Gruppe 2 (B) ein Wort und (A) muss daraus einen semantisch und syntaktisch korrekten Satz bilden. Grundsätzlich sind alle Wortarten zugelassen, auch Präpositionen und Konjunktionen.

 


"Das will ich von allen wissen"

Alle Lerner sitzen in einer Runde (Hufeisen oder Sitzkreis)

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Ziel:

Oft ist es notwendig, bestimmte Redemittel zu wiederholen, um sie einzuüben: wie z.B. Datumsangaben usw.
Man kann aber nicht den gleichen Teilnehmer drei mal fragen, wann er geboren ist, und man kann auch nicht dem gleichen Kollegen drei mal hintereinander sagen, wann man geboren ist.

Hier hilft dieses Spiel:

Man zählt in der Gruppe ab: eins  zwei eins zwei jeder zweite Schüler wird jetzt aufgefordert, in den Innenraum der
Klasse zu kommen. Die Teilnehmer im Innenraum suchen sich einen "freien" Gesprächspartner und fragen ihn:
"Wann bist du geboren?"
Der angesprochene Partner antwortet entsprechend seinen Daten. Danach fragt er zurück: "Und wann bist du geboren?"
Danach wechselt der Teilnehmer im Innenraum zu einem anderen freien Teilnehmer.

Durch den Wechsel der Teilnehmer kann in einer Klasse mit 20 Teilnehmern idealerweise die gleiche Frage 10 mal gestellt und beantwortet werden, ohne dass eine "künstliche" kommunikative Situation entsteht.

 

  

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